Dienstag, 30. April 2013

Versagt.

Ich zweifle kurz,entschließe mich dann aber doch die Enter taste zu drücken,in der Hoffnung du könntest mir helfen.Ich schrieb dir eine Nachricht ich werde rückfällig,hilf mir bitte. schrieb ich und du antwortest mit einem kleinlauten alles wird gut. Ich jedoch weiß genau,dass mich dieser unendliche Teufelskreis einholen wird. Ich werde es nicht schaffen. Zwanzig Minuten lang sitze ich auf meinem bett,starre in die leere und lausche der Musik,versuche mich abzulenken."Und ich schreie,was hast du schon erreicht?!" Prinz Pi tönt aus den löchern meines Laptops. Ich wippe leicht mit dem Oberkörper und singe den Text leise mit -Du bist nur der größte Hai in einem kleinen Teich. Doch es kommt stets ein größerer,besserer,stärkerer,cleverer Hai.Sei ein Mensch und kein Hai,Mensch!- Ich springe auf und beginne mit unsicheren Schritten in Richtung Kommode zu laufen. Ich bemerke wie ich hin und her wippe. Rechts-Links,bloß nicht umfallen.Reiß dich zusammen!Schreit meine innere Stimme.Ich öffne die Schublade und krame die kleine Schwarze Filmdose heraus,in der meine schönen Rasierklingen verstaut sind. Ich laufe zurück zu meinem Bett und lass mich fallen. Einen kurzen Moment lang versuche ich nach zu denken aber bemerke schnell,dass ich auf keinen Punkt kommen werde,in meinem Kopf ist nur noch diese eine Sache.Ich öffne den gräulichen Deckel der Filmdose und suche mir die schönste meiner Klingen heraus. Ich merke wie mein Herz beginnt schneller zu schlagen und mein Körper anfängt zu zittern. Ich ziehe die klinge über meinen Arm. Befreiung!

Donnerstag, 25. April 2013

nicht mehr wie damals

Ich weiß nicht wie es dir momentan geht,das einzige das ich weiß ist,dass wir uns immer mehr verlieren.
Traurig ist,dass wir uns nicht nur aus den Augen sondern auch aus dem herzen verlieren.
Wir haben uns gesehen und ich war unglaublich glücklich dich gesehen zu haben und nun? Es ist alles vorbei,wir gehen getrennte Wege,so scheint es zumindest. Wir schreiben kaum noch miteinander und sind nicht mehr für einander da,was ich sehr schade finde. Ich bin immer für dich da,wenn du meine Hilfe benötigst jedoch habe ich das Gefühl,dass du meine Hilfe komplett abblockst,meinst du nicht auch?
Wir waren immer glücklich wenn der andere online war doch es hat sich alles geändert.

Freitag, 12. April 2013

schwarzes selbstbild

Ich schließe die Tür hinter mir und bewege mich in Richtung Wiese,abseits der Stadt.
Ich laufe über die grüne Wiese,die von ein paar kleinen - frisch geblühten - Blumen geziert ist,die ich nur schwer erkennen kann,weil es bereits dunkel geworden war.Meine Augen beginnen zu tränen,ohne dass ich realisiere wieso. Ich renne,-dort ist eine Stimme. Sie ruft nach mir,sie sagt mir,dass sie mich haben möchte. Sie sagt mir,dass sie mir mein Herz klauen möchte,sie möchte mein Blut aussaugen und mich zu sich holen. Plötzlich bleibe ich stehen,starre in die schwarze,kalte Nacht hinaus.Sie steht vor mir,diese höllische Gestalt. Sie hat Blonde schulterlange Haare,die sich wegen der nächtlichen Atmosphäre als schwarz zur schau geben. Sie trägt ein weißes Kleidchen das wohl möglich aus Seide besteht. Ich sehe ihr in die Augen die bereits schwarz anliefen."ich will dich " sagte sie zu mir.Ich fing an zu schreien. Ich tastete mit meinen fast leblosen fingern meine Lippen ab,sie waren geschlossen. Kein ton hätte daraus aufschreien können,ich war leise und verstummt. Ich wollte fliehen,weg von ihr,weg von dieser höllischen Gestalt doch ich war wie festgenagelt. Noch immer stand ich da und starrte in diese schwarzen Augen. Ich nahm allen Mut zusammen und rannte weg,nachhause;doch als ich mich umdrehte,stand sie noch immer hinter mir. Ich war keinen Schritt voran gekommen.Dort wo vorhin noch das Mädchen gestanden hatte,sah ich  nun einen Spiegel stehen. Ich warf einen Blick in dieses schön reflektierende Glas,das von den Sternen angestrahlt wurde. Doch alles was ich darin sah,war schwarz. " Dein inneres" sagte die stimme und ich realisierte,dass dieses Mädchen ich gewesen war. Ich war gefangen in mir selbst. - Gefangen im Leben.







Donnerstag, 11. April 2013

save me from myself

Ich saß auf meinem Bett,die Klinge in meiner rechten Hand.Rücken gebeugt, beine angewinkelt.Ein leises " ich liebe dich " drängte sich aus meinen Lippen hervor. " ich brauche dich,ich brauche dich,ich brauche dich!" schwirrte in meinem Kopf umher. Ich setze die Klinge zum Arm. " Nein Kim,nein hör auf."
- Zu spät. Meine Haut gibt einen minimalen spalt von sich. Es macht mich unglücklich zu sehen,dass kein Blut spritzt. Ich drücke die Klinge erneut in die meiner Meinung nach leicht blutende stelle.Blutbad. Ich lasse die Klinge fallen und sacke auf den Boden nieder,runter von meinem Bett.Ich merke,wie mich die Negative Energie von unten einsaugen möchte. Man möchte mir den Verstand rauben,man möchte mich quälen.Jemand möchte mir meine Sinne rauben,all das was ich besitze.Es fühlt sich einen Moment lang an,als würde ich mich aufgeben,als würde ich fliegen,weit weg.-für immer.




                                            Meine Liebe zu euch ist unfassbar groß