Wir stritten uns,der Grund war unsinnig. Es tut mir weh,dir auch,sagst du jedenfalls.
Ich verkrieche mich in die Ecke des Badezimmers und spüre die kalten Fliesen unter meinen Knien.
Ich knie nieder und lege meinen arm um mich,will mich schützen vor dir. Doch es hat keinen Sinn,denn in der gleichen Minute noch kommst du und klopfst an die Badezimmertür " Mach auf,Na mach schon!" schreist du.Ich Antworte nicht,fühle mich leer. Ich will mich schützen vor dir,will mich verkriechen. Ich will versinken wenn du das einzige bist was mir bleibt. Die Klinge fällt zu Boden und der innere Schmerz ist gestillt für ein paar wenige Sekunden. Doch der äußere Schmerz schreit nun umso mehr,es stört mich nicht. Ich kenne mich nicht ohne schmerzen.Ich bin ein Monster,meine Maske fällt und ich fliege dahin. Bin Tod aber mein Körper ist es nicht,wie kann das sein? Ich will dich nicht hier haben,du tust mir weh. Du schlägst mich und stöhnst auf,dir gefällt es. Mir nicht. Doch ich kann nicht ohne dich,du hältst mich. Ich bin ein Naives kleines Mädchen. Augen verschlossen vor der Realität. Niederkniend vor allen anderen Menschen,weil ich mich selbst nicht akzeptieren kann. Lieber auf knien sterben als aufrecht zu gehen. Ich fühle mich schlecht,zu schlecht um zu leben. Ich weiß nicht mehr weiter. Wie soll das nur alles weiter gehen? Suizidgedanken in meinem Kopf,sie klingen so schön,so unglaublich schön. Ich will Erlösung. Ich werde gehen,es ist nur eine Frage der Zeit.