Dienstag, 23. Oktober 2012

Brief von der Einsamkeit.

Erlaube mir mich vorzustellen. Mein Name ist Einsamkeit.
Ich bin immer bei dir,glaub mir,du kannst dich auf mich verlassen.Wenn du alleine in der ecke sitzt,ich bin da. Oder wenn du am Boden zerstört bist,ich bin immer bei dir.Ich werde dich nie im Stich lassen,glaube mir,wir werden beste freunde werden.Du hast freunde,die meinen dich bestens zu kennen..doch glaub mir,ich kenne dich am besten,denn ich begleite dich jeden Tag.Du sitzt alleine in der ecke und ich schreie " ich bin da" meine Pflicht ist es schließlich dir zu zeigen wie wertlos du bist,wie wertlos du für all' die anderen Menschen bist,weshalb sie dich alleine lassen.Du bist krank,du bist besessen von mir. und genau das wollte ich immer erreichen.Sie hassen dich.Sie hassen alles an dir.
Sie hassen dich,weil du nicht bist wie all' die anderen,weil du dich vor ihnen verschließt aus angst erneut verletzt zu werden.Du hast angst sie an dein Herz zu lassen,weil sie dann genau wissen was dich trifft.Ich habe es jedoch in dein kleines nutzloses Herz geschafft und kann dich deshalb ganz dezent verletzen.Liebste grüße die Einsamkeit P.S. Ich liebe dich.♥


Samstag, 13. Oktober 2012

Für immer oder doch nicht?



Du standest da,mit offenen armen,ich sprang hinein und genoss unsere Zweisamkeit.Ich war so verliebt in dich,so sehr dass meine Augen strahlten wie Sterne in der Nacht.
"Ich liebe dich" flüstertest du mir in mein rechtes Ohr,Mein Herz pochte doppelt und dreifach so schnell,wie sonst.Ich spuckte ein leises "Ich dich auch" aus."Ich werde dich nie verlassen" sagtest du und nahmst meine Hand,es war wunderschön.So wunderschön,dass es nicht wahr sein konnte.
"Wir beide gegen den Rest der Welt,mein Engel" Wir gingen den schmalen weg,der zu meinem Haus führte entlang.Du gabst mir einen Kuss zum abschied und sagtest " ich komme wieder mein Schatz und hol dich ab" doch es war nicht so.Jeden gottverdammten Tag wartete ich darauf,immerhin wollte ich dir nicht „hinterherrennen“doch du kamst nicht. Ich beschloss also zu dir zu fahren,mit dem alten,rosaroten Fahrrad das meiner Mutter gehörte, und nach dem rechten zu sehen.Ich ging in deinen Garten weil ich wusste,dass du dich dort immer verkrochen hattest,wenn du alleine sein wolltest.Ich ging durch den Garten hin zu der Liege auf der du immer lagst,sie war ein wenig abseits,hinter der Leuchtend gelben Blümchen hecke. Ich pflückte ein Blümchen davon ab und steckte es mir in meine Strohblonden Haare,dir gefiel es wenn ich mir Blumen ins Haar steckte,du meintest immer,das sähe so süß verspielt aus. "Schatz,Schatz ich bin hier,deine Freundin." sagte ich und ging nun letztendlich um den Busch herum was ich nun sah,konnte ich nicht fassen.Ich sah dich,mit einem anderen Mädchen,das nun in deinen armen lag,das nun deine nähe spüren durfte.

Ich brach zusammen,auf der stelle.
"CLARA,CLARA AUFSTEHEN!!" schrie meine Mutter,die bereits neben meinem Bett stand und völlig genervt war,weil ich meine Augen nicht öffnete.
" ist ja schon gut" sagte ich mit einer leisen eingeknickten stimme.
"Was ist los? "fragte sie mich (er hat mich verlassen) doch ich antwortete nur mit einem klein-lautem"nichts Mama,nichts was soll denn los sein?"  "hast du schlecht geträumt?" ( ja,es war der größte Alptraum den ich jemals hatte) "Nein ach was,es ist alles in Ordnung Mama" Sie ging aus meinem zimmer und ich betrachtete mein Kopfkissen,es war Nass,Nass als hätte jemand Wasser darüber gekippt...doch es waren nichts weiter als meine eigenen tränen,die tränen die ich weinte wegen dir !
Doch das war alles nur ein Traum,zum Glück!

Donnerstag, 11. Oktober 2012


Ich wünsche mich weit,weit weg von hier.

Meine Ma kommt zu mir ins zimmer,ich war gerade dabei,das Geschenk für meinen freund fertig zu machen.
Ma :"Das bild dort oben,da warst du noch klein und süß schau mal V."
V:" Jap,aber jetzt ist sie eine kleine fette schlampe"
Oh wie gut,dass mich mein eigener Bruder so sehr liebt,dass er mich schlampe nennt.
Ich weiß ehrlich nicht,wie das alles weiter gehen soll.
Am besten ist es,wenn ich wirklich alles hinter mir lass' und abhau,weit weg-in den Tod.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Rasierklingenliebe.




Das Gefühl,wenn du abends im Bett liegst,nicht einschlafen kannst weil du dich verletzen musst.

Du hasst dich so sehr,dass es dir keine ruhe lässt,wenn du dich nicht schneidest.
Du stirbst fast daran doch es ist dir egal.
Du überlebst,halb zerfetzt liegst du fast leblos auf dem Boden und blutest,keiner kann das Blut stoppen.Keiner kann dich sehen,
DU BIST ALLEINE.
Niemand kann deine wunden heilen denn diese werden für immer deinen Körper zieren.
Du spielst das glückliche Mädchen aber bist innerlich so zerbrochen.Du versteckst dich hinter einer Maske Tag für Tag.
Keiner sieht dich wirklich,keiner kennt dich wirklich.
Du lebst weiter,doch wer weiß,wie lange noch.