Ist es wirklich das,was du willst ?
Sieh' du liegst dort am Boden und jeder Mensch tritt auf dich. Du interessierst niemanden hier, du bist ein nichts - ein niemand. Sieh dich an,was ist aus dir geworden? Jede Nacht jeder Abend vergeht, ohne dass du auch nur ein einziges mal deine Mundwinkel nach oben schiebst. Du bist traurig, nicht wahr ? Du hast es nicht anders verdient Kim, du bist so ein schlechter Mensch. Ich sehe mich selbst dort liegen, ich liege dort auf dem Holzboden der meinen Zimmerboden bedeckt. Sieh dort liegst du und weinst und warum? Weil du alles nicht mehr schaffst,weil du genau weißt, dass alles bald vorbei ist. Du weißt genau, das du den Druck bald nicht mehr aushältst und wälzt dich hin und her. Innerlich schreist du aber äußerlich bist du völlig still. Ich sehe nach oben, alles schwarz. Meine Arme um mich gewickelt, meine Beine angewinkelt. Ich friere und keinen interessiert es. Schneidedruck, Druck meinen Inneren Schmerz zu befreien. Dieser Teufelskreis hat mich gefangen, ich bin gefangen - für immer. - Ich werde nie wieder glücklich sein, nie wieder frei sein, "dein Leben ist längst vorbei Kim" höre ich meine innere Stimme sagen. Ich greife zur Klinge und halte sie einen kurzen Augenblick ganz still und behutsam in meiner rechten Hand fest. " Musst du das wirklich tun " frage ich mich, doch es ist längst zu spät. Diese schöne Silberne Klinge befreit mich und lässt mich weiter weinen. Du hast es verdient Kim, du hast es mehr als nur verdient. Ich höre dich deine Worte sagen " geh dich erhängen, geh dich umbringen, bitte geh einfach " Es schmerzt. Ich schreie doch keiner hört mich, habe ich wirklich geschrien oder war es mal wieder nur mein Gesicht unter der schön- lächelnden Maske? Ich bin gefangen, gefangen in mir selbst. Ich möchte fliegen und schwerelos sein, bitte lasst mich gehen. Ich brauche Erlösung. Deine Worte brennen wie Alkohol auf meiner frisch geöffneten Wunde. Ich hole das Feuerzeug, welches mal dir gehörte und halte die Flamme an meine Haut. " Für dich, ich leide für dich, siehst du es, merkst du es, spürst du es ?" Frage ich mich. Meine Haut fließt davon könnte man so sagen aber im Endeffekt auch nicht. Ich bin immer noch dieser schwache, zerbrechliche und inner- sowie äußerlich hässliche Mensch. Ich werde immer ich sein, dieses hässliche Mädchen welches in einer schwarzen Grube fest sitzt.
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